Bei uns am Land ist es noch so üblich, dass die älteren Familienmitglieder mit im Haus wohnen. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, dass wir noch Wörter und Ausdrücke kennen, die langsam in Vergessenheit geraten. Wenn AUSWERSCHTEGE mit uns zusammen MORENDLN, kann es schon manchmal zu Verständigungsschwierigkeiten kommen, wenn wir zu sehr in die Mundart verfallen. Mein Mann ist auf einem Bergbauernhof groß geworden, und liebt es so richtig zu PINZGAN. Da muss ich des Öfteren als Dolmetscherin einspringen. In dieser Rubrik werde ich euch regelmäßig mit einigen harten Brocken LOIGOMA Mundart verwöhnen. Für Verzweifelte, die hiervon nichts verstehen – es gibt ein Pinzgauer Mundartlexikon zum Nachschlagen, ansonsten kommt die Übersetzung von mir immer eine Weile nach dem Eintrag. Viel Spaß beim Lesen:

Ofonga damma recht giadla, es soid jo nit gauz z schwa zan vaschteh sei. Zeascht amoi a recht a sches Griaß Gott banont, es sats hiaz ba ins a da Loigom dau glont. Mia zwoa weand enk sche schtad a wenk vazoin, waus se a so duat ba ins, a da Frei außtn, a da Werkschtaut entn, an Goschtn, ba insan Gragg Viehawerch und freilech a an Gscheftl von.
Möchte wer von euch das für die „Nicht Pinzgauer" übersetzen?

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